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KI ist kein Sparringspartner!

KI ist kein Sparringspartner!

KI ist höflich, geduldig und erstaunlich gut darin, Gedanken zu ordnen. Genau deshalb ist sie ein hilfreiches Werkzeug. Aber sie ist genau darum halt auch kein Sparringspartner.

Eine KI kann Kritik formulieren (wenn man sie dazu zwingt!), aber sie nimmt ihr oft direkt im nächsten Satz wieder die Schärfe. Sie relativiert und argumentiert.

Pro und Contra – möglichst „polite“.

Das ist kommunikativ sauber, aber Führung ist eben kein Bällebad.

Echtes Sparring beginnt dort, wo Zustimmung eben nicht weiterhilft. Dort, wo jemand nicht nur glättet, sortiert und sprachlich optimiert, sondern den Finger in die berühmte Wunde legt.

Gerade Unternehmer:innen und Geschäftsführer:innen brauchen ein Gegenüber, das nicht automatisch freundlich anschlussfähig bleibt.
Jemanden, der merkt, wenn eine Entscheidung nur vernünftig klingt, aber eigentlich aus Angst getroffen wird. Ja, ich widerspreche, auch wenn ich Dienstleister bin und wenn die erste Reaktion darauf Abwehr ist.

Klarheit entsteht nicht, wenn alle höflich nicken (und hintenrum bildlich gesprochen die Messer wetzen).

Das bedeutet jetzt nicht Gegenwehr als Selbstzweck und Führung muss weder „dagegen“ noch laut sein. Gute Führung und so auch Leadership Sparring als deren Training lebt von Balance: ehrlich genug, um etwas auszulösen, und präzise genug, um nicht zu verletzen.

Schönreden kann man vieles. Nur wird dadurch selten etwas besser. Genau deshalb bin ich Sparringspartner als Mensch mit Haltung, Erfahrung und der Bereitschaft, auch das anzusprechen, was kurz zwickt, um sich dann als Stärke zu erweisen.

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