Als Personalberater berichten Unternehmen und HR-Verantwortliche mir immer wieder von diesem Phänomen – vielleicht nicht unter dem Anglizismus
Ghosting
Bewerber*innen entscheiden sich mitten im Verfahren plötzlich um. Sie verschwinden von der Bildfläche. Wie vom Erdboden verschluckt mitten in einem Bewerbungsverfahren, das so gut wie abgeschlossen schien. Unglücklich für alle Beteiligten. Oder zumindest für diejenigen, die zurückbleiben. Offen bleibt die „berühmte“ Frage:
Woran hat es gelegen?
Je anonymer Stellenbesetzungen ablaufen und je länger sich Verfahren ohne aktive Kontaktaufnahme hinziehen, desto wahrscheinlicher sind solche Abbruchmomente. Je später sie stattfinden, desto ärgerlicher und vor allem teurer sind sie.
Darum ist es mir so wichtig von Anfang an der Kommunikationsmittelpunkt im Bewerbungsprozess zu sein und als Schnittstelle, nein: besser als Bindeglied zwischen potenziellem Arbeitgeber und Bewerber zu fungieren.
Bindung ist das Zauberwort!
Die Zeit und Wertschätzung, die ich investiere, verkürzt die Kommunikationspausen im Prozess und erzeugt Bindung und Vertrauen. Und genau dieses Gefühl von Vertrautheit macht zumindest den Abgang „ohne Worte“ in erheblichem Maße unwahrscheinlicher. Als Consultant kann ich die Kommunikationslücke im Bewerbungsprozess zu beiden Seiten hin ausfüllen. Denn wer möchte schon gerne Geld in Menschen investieren, die sich scheinbar plötzlich in Luft auflösen? In Kommunikation zu investieren ist der wichtigste Schritt insbesondere wenn es im Executive Search um Führungskräfte und Fachspezialisten geht. Ich stehe für Transparenz und Verbindlichkeit. Das macht einen erfolgreichen Recruiter und stabile Netzwerke aus. Und nicht zuletzt scheuen Geister diese Attribute.
Active Sourcing braucht beides: Spürsinn und System
Active Sourcing ist Ermittlungsarbeit. Genau deshalb passt das Bild so gut: Der menschliche Detektiv als Sherlock Holmes – unterstützt von KI in der Rolle von Dr.
Recruiting füllt Rollen. Strategisches Recruiting formt Zukunft.
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und technologischen Unsicherheiten im Jahr 2026 stellen insbesondere mittelständische Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen: Digitalisierung, KI-Automatisierung, Effizienz- und Innovationsdruck verändern Geschäftsmodelle und Arbeitsweisen
Stillstand ist Rückschritt
Das gilt im Recruiting genauso wie in jeder anderen Branche. Deshalb erweitere ich ab Oktober mein Beratungsgeschäft. Neben Executive & Specialist Search biete ich künftig
Recruiting as a Service (RaaS)
„Stets zu Diensten“ In Zeiten wirtschaftlicher Instabilität geraten viele HR-Abteilungen unter Druck. Budgets schrumpfen, Strukturen werden verschlankt, offene Positionen auf unbestimmte Zeit „eingefroren“. Und
HR-Startups im Blick behalten – von Innovationen lernen
Als „Personaler der alten Schule“ beobachte ich die HR-Startups dieser Welt mit einer Mischung aus Faszination und Neugier. Sie kommen mit frischen Ideen, revolutionieren Prozesse
Jahresgespräch 2024 aus Recruitingsicht
Stellen wir uns einmal vor, wir sprechen übers Recruiting… Der klassische Jahresrückblick ist nicht so mein Ding und der x-te liebgemeinte Weihnachtsgruß per Social Media

